Was Säuglinge mit stabilem Sitz und Angst beim Reiten zu tun haben?

Uncategorized Aug 24, 2021

Du kommst auf die Welt und kannst – fast nichts. Reflexe steuern Dich und ermöglichen dein Überleben. Schlucken, Atmen, die Brust finden, Klammern, den Kopf heben, drehen und greifen – alles passiert automatisch, nichts durch Willenskraft. In den ersten sieben Lebensjahren lernst du nach und nach, Deinen Körper samt Deiner Umwelt immer besser wahrzunehmen. Du lernst, Dich aufzurichten und deine Bewegungen zweckgerichtet einzusetzen. Du lernst, was Geräusche bedeuten und lernst zu sprechen. Durch Umgang mit allerlei möglichen Spielzeugen, Möbelstücken, Essbesteck und allen Dingen, die Dich umgeben, lernst Du die Gesetzte der Physik kennen und wie Du Dich mit anderen Menschen verständigen kannst.

Später, während du in großer Menge vielfältige Bewegungserfahrungen sammelst, bilden sich einige Reflexe langsam zurück. Die frühkindlichen Reflexe brauchst Du nun nicht mehr. Dein Nervensystem ist reifer geworden. Es ist dazu in der Lage, die Umwelt aufzunehmen, zu verstehen was passiert und angemessen darauf zu reagieren. Im Idealfall zumindest.

Die frühkindlichen Reflexe jedoch bilden sich nicht immer komplett zurück. Die neuronale Basis dafür steckt noch in uns und bei manchen Menschen sind diese Reflexe noch recht stark ausgeprägt – und das kann weitreichende Folgen für uns haben. Ein ganzer Wissenschafts- und Therapiebereich beschäftigt sich damit. Die Folgen nicht integrierter frühkindlicher Reflexe reichen von Lernstörungen bis hin zu Bewegungsproblemen, hoher Muskelanspannung und Muskelschmerzen, Gedächtnisproblemen, Problemen bei der räumlichen Wahrnehmung, Problemen mit Überkreuzbewegungen, Gleichgewichtsproblemen, Ängsten und Phobien, Depressionen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit und vielem mehr.

Beim Reiten können diese Probleme mit der Balance und der Körperkoordination zu Sitzfehlern führen, die sich einschleifen und nicht oder nur ganz kurz korrigieren lassen. Immer wieder hört der Reitschüler „Absatz tief“, „langes Bein“ oder „Oberkörper nicht so weit zurück“, „Hände höher“ oder „tiefer“ oder der Reiter knickt in der Hüfte ein, kann den Kopf oder die Hände nicht stillhalten oder einfach nicht gut in die Bewegung des Pferdes eingehen, tut sich schwer mit dem Aussitzen im Trab oder kommt über dem Sprung immer wieder vor oder hinter die Bewegung. Es können noch anders gelagerte Probleme auftauchen – mentale. Der Reiter kann sich Dressuraufgaben trotz intensiven Lernens nicht merken oder sich den Parcours einfach nicht einprägen, wird in bestimmten Situationen nervös oder sogar ängstlich, reagiert dann über oder wird wie gelähmt. Vielleicht verliert er oder sie dann sogar die Freude am geliebten Hobby. Wie traurig ist das denn?

Du willst endlich alte Sitzfehler loswerden, angstfrei reiten und zusammen mit dem Pferd Deinen mentalen Flow finden? Durch ein komplettes Neuro-Rider Training werden viele dieser sogenannten persistenten frühkindlichen Reflexe integriert und auch alte, lang eingeschliffene Reitprobleme werden reduziert. Wir machen das gar nicht absichtlich, es passiert sozusagen „nebenbei“.

Mehr darüber kannst Du zum Beispiel in den Neuro-Rider Webinaren „Stabiler Sitz & feine Einwirkung“ sowie „No(w) Fear - das Training gegen Angst“ und „Mental voll da“ lernen. Du kannst übrigens auch alle drei Kurse buchen - das Bundle - dann gibt es einen satten Rabatt und als Bonus vier Wochen Teilnahme an wöchentlichen Trainingscalls, die es in sich haben! Details zum Bundle findest Du hier.

Foto: Canva

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